Nach Streik bei Appel in Cuxhaven: Mehr Geld für Mitarbeiter

Die Tarifverhandlungen für die rund 350 Beschäftigten des Cuxhavener Dosenfischherstellers Appel Feinkost sind abgeschlossen. Das teilte am Mittwoch die Gewerkschaft NGG mit.

Am Dienstag fanden in Bremen die Tarifverhandlungen für das Cuxhavener Werk statt. Trotz des vorangegangenen Warnstreiks hätten sich die Verhandlungen zäh durch den ganzen Tag gezogen, so die NGG. Erst in den Abendstunden konnte ein Abschluss erzielt werden.

Einmalzahlung und mehr Lohn

Danach erhöhen sich ab 1. Januar 2021 die Löhne und Gehälter bei Appel um 50 Euro pro Monat. Für Oktober 2020 wurde eine Einmalzahlung von 470 Euro netto für alle Vollzeitbeschäftigten vereinbart. Die Auszubildenden erhalten ab Januar 2021 in allen Ausbildungsjahren 75 Euro mehr Lohn und im Oktober 2020 eine Einmalzahlung von 250 Euro netto. Der Tarifvertrag läuft bis zum 31. März 2022.

Für beide Seiten faires Ergebnis

Der Tarifvertrag sei ein gutes Ergebnis, das beiden Seiten gerecht werde, erklärte Thorsten Zierdt von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Der Abschluss wäre jedoch in dieser Form nicht zustande gekommen, wenn die Beschäftigten nicht so geschlossen hinter uns gestanden hätten“, so Zierdt abschließend. Vor etwa einer Woche hatte die Gewerkschaft noch von einer „angespannten Lage“ berichtet. Die Situation hat sich nun offensichtlich wieder beruhigt.

Quelle: CNV-Medien

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