Warnstreiks bei Continental in Babenhausen

Mit zwei Warnstreik-Aktionen hat die IG Metall am Freitag gegen geplante Entlassungen im südhessischen Continental-Werk Babenhausen demonstriert. Für drei Stunden habe die Produktion stillgestanden, nachdem rund 1000 Beschäftigte dem Aufruf gefolgt seien, berichtete die Gewerkschaft am Abend. IG Metall und Betriebsrat wehren sich gegen eine Schließung des Werks bis 2025.

Bei den Verhandlungen für einen Sozial-Tarifvertrag habe das Unternehmen am Donnerstag kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt, erklärte Daniel Bremm, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Darmstadt. Die Gewerkschaft fordert für ihre Mitglieder eine Mindestabfindung von 2500 Euro plus 2,5 Bruttomonatsentgelte pro Beschäftigungsjahr. Zusätzlich soll es Sonderregelungen bei sozialen Härten und Transfermaßnahmen geben, um das Eintreten in die Arbeitslosigkeit um ein Jahr nach hinten zu verschieben.

Continental will im Rahmen des Programms «Transformation 2019-2029» mindestens 30 000 Stellen verlagern, streichen oder umwandeln – darunter 13 000 in Deutschland unter anderem mit Werksschließungen in Aachen und im hessischen Karben. Für das Werk Babenhausen hatte Continental schon im vergangenen Jahr angekündigt, die dortige Produktion von Steuerungsinstrumenten für Pkw bis 2025 zu beenden. Dort sind nach früheren Angaben mehr als 2000 Jobs betroffen.

Quelle: msn.de

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