48 Stunden Streik bei Railmaint in Oberhausen

Die Belegschaft von RailMaint legt für zwei Tage die Arbeit nieder. „Die Hallen sind leer, keine einziger Waggon wurde bewegt“, beschreibt Gewerkschaftssekretär Thorsten Falke die Lage. Mit seiner Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) ruft er die rund 200 Mitarbeiter zum Streik auf, weil die Arbeitgeber kein „wirklich hilfreiches Angebot“ vorgelegt hätten.

Die Arbeitnehmer von Railmaint verlangen eine Tariferhöhung

Geschäftsführer Axel Folchert habe 450 Euro Corona-Prämie und je ein Prozent Lohnerhöhung zum 1. Oktober und zum 1. Januar 2022 angeboten. Die Arbeitnehmer und ihre Gewerkschaft verlangen eine deutlich bessere Tariferhöhung, wie sie in anderen Branchen der Fall sei. Es sollte auf zwei bis drei Prozent Lohnerhöhung und eine höhere Corona-Prämie hinauslaufen.

Der Warnstreik in Oberhausen geht am Freitag weiter

„Oberhausen ist ein rentables Werk mit sehr guten Mitarbeitern“, sagt Thorsten Falke, „das verlorene Geld für den Streik hätte ich lieber den Leuten gegeben.“ Aber der Vertreter der Eigentümer habe leider nicht gut zugehört. Deshalb gehe der Warnstreik am Freitag mit einer Kundgebung und einem Demonstrationszug weiter.

Quelle: Augsburger Allgemeine

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