Fairwandel? Klassenkampf statt Sozialpartnerschaft!

Für den 29. Oktober ruft die IG Metall zum bundesweiten Aktionstag „Fairwandel“ auf. Deutschlandweit soll es in vielen Bezirken an diesem Tag Aktionen, Kundgebungen, Demos usw. geben. Mit dem Aktionstag will die IGM Druck machen auf die Politik. Diese soll dafür sorgen, dass der Umbau der Industrie auf neue Technologien fair, sozial und ökologisch verlaufe. Dazu brauche es eine „faire Lastenverteilung“ so Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall. Doch ist was wirklich in unserem Interesse? Wollen wir Arbeiter:innen eine „faire Lastenverteilung“ bei der Einführung neuer Technologien in der Industrie? NEIN!

Die Kapitalist:innen der großen Monopole haben durch die Ausbeutung unserer Arbeitskraft in den vergangene Jahrzehnten Milliarden Gewinne eingefahren. Und nun sollen wir mit Lohnverzicht, längeren Arbeitszeiten, Beschneidung von Alterssicherung, Werksschließungen und Massenentlassungen für die Einführung neuer Technologien bezahlen. Wir sagen NEIN!

Statt Bitten an die zukünftige Regierungskoalition zu stellen und einen „fairen Interessensausgleich“ zwischen Monopolen und uns als Arbeiter:innenklasse zu fordern, müssen wir gegen die Abwälzung der Kosten der Krise auf unseren Rücken kämpfen! Überall dort wo die Angriffe des Kapitals auf uns treffen, müssen wir uns zusammenschließen und diese Angriffe mit Streiks beantworten.

Fairwandel? Klassenkampf statt Sozialpartnerschaft!

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