SuE: Wir haben noch lange nicht ausgestreikt!

Die „Einigung“ zwischen Ver.di und VKE in den Verhandlungen zum Sozial- und Erziehungsdienst ist nicht hinnehmbar!

Zwei Entlastungstage im Monat Plus 130 € mehr für eine Vollzeiterzieherin – das ist, womit Ver.di sich als siegreich in den Verhandlungen brüstet. 130 € mehr auf 5 Jahre gerechnet sind bei der derzeitigen Inflation keine Aufwertung.

Die Entlastungstage bedeuten beim derzeitgen Personalmangel faktisch mehr Ausfälle und Stress für alle Kolleg:innen. Für mehr freie Tage müssten natürlich Betreuungsschlüssel und Betreuungsstunden angepasst werden.

Das war auch das größte Thema der Kolleg:innen: Die enorme Arbeitsdichte. Dafür wurden keine Lösungen gefunden, stattdessen nach außen glitzende Entlastungstage, die einfach nicht umsetzbar gemacht werden.

Gerne kann man uns Kolleg:innen fragen, wie viele Überstunden wir bereits haben, von denen wir auf dem Papier wunderbar frei machen könnten und wie dann aber das ganze in der Realität aussieht.

Zusätzlich bringen die Entlastungstage natürlich die Gefahr, dass Kolleg:innen den Druck verspüren, sich bei Krankheit nicht krankschreiben zu lassen, sondern die Entlastungstage dafür zu opfern.

Dieser Abschluss ist nicht hinnehmbar. Wer ver.di-Mitglied ist sollte sich bei den Befragungen dagegen aussprechen. Wir haben noch lange nicht ausgestreikt!

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