Finger weg vom Streikrecht!

Die Lobbyist:innen der großen Kapitalverbände nutzen die aktuelle Situation von Krieg, Krise, Pandemie & Preisexplosionen für immer neue und dreistere Angriffe auf unsere Rechte und Interessen.

Um ihre Maximalprofite zu behalten oder gar noch zu steigern schließen die Kapitalverbände mit den Gewerkschaften eine Reallohnsenkung nach der nächsten ab, fordern die Einführung einer 42 Stunden Woche und legen jetzt auch noch die Axt an das ohne hin schon massiv ausgedünnte Streikrecht in Deutschland.

Rainer Dulger, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, plädiert gar für einen „nationalen Notstand“ in Zeiten wie jetzt, in denen es der Wirtschaft schlecht gehe. Dieser Notstand soll dann unter anderem Streiks und Arbeitskämpfe verbieten.

Wir müssen diese Angriffe auf unsere Rechte und Interessen zurückschlagen und Rainer Dulger und Co. mit ihren arbeiterfeindlichen Initiativen und Vorstößen stoppen.

Lasst uns stattdessen gemeinsam kämpfen für:

  • Inflationsausgleich plus Lohnerhöhungen statt Einmalzahlungen und Reallohnsenkungen
  • Verteidigung und Ausweitung des Streikrechts inklusive politischer Streiks
  • 30 Stunden Woche für alle bei vollem Lohnausgleich statt Erhöhung der Wochenarbeitszeit
  • Klassenkampf statt Sozialpartnerschaft, „konstatierte Aktion“ oder „nationalem Notstand“

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