Die EVG feiert einen angeblichen Lohnerfolg – doch in Wahrheit ist es ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten! Statt der ursprünglichen Forderung von 7,8% gibt es nur magere 4,5% in Trippelschritten. Die restlichen 2% sind eine Einmalzahlung, die in den nächsten Verhandlungen keine Rolle spielen wird. Und die angeblichen 6,5%? Die gibt es erst zum Ende des Tarifvertrags 2027 – viel zu spät, um die Inflation auszugleichen!
Dazu kommt eine unfassbare Laufzeit von 33 Monaten, was auch eine Friedenspflicht bis Ende 2027 bedeutet und uns jede Kampfmaßnahme nimmt. Die EVG hat sich mit ihrer Unterschrift selbst entmachtet – und das in Zeiten von Krise und Unsicherheit!
Während die Bahn einst als sicherer Arbeitgeber galt, werden Kolleginnen und Kollegen heute wie Schachfiguren hin- und hergeschoben. Wertschätzung Fehlanzeige! „Kündigungsschutz“ wird als Erfolg verkauft, obwohl er eine Farce darstellt. Die Leute werden zwar nicht gekündigt, dafür aber versetzt, umgeschult oder erhalten Angebote, die sie gar nicht annehmen können. Davon abgesehen, kann man sich bei DB Cargo dank der „Öffnungsklausel“ auf gar nichts mehr verlassen.
Die EVG hat bewiesen, dass sie nichts weiter ist als ein zahnloser Tiger. Während sie auf Kaffeefahrt war, wurde dieser miserable Tarifvertrag durchgewunken – strategisch noch vor der Bundestagswahl, um den SPD-nahen Bahnvorstand zu retten. Denn unter Merz (CDU) droht eine Zerschlagung der Bahn. Doch wir lassen uns nicht ruhigstellen!
Dieser Verrat zeigt: Unsere Rechte gibt es nicht geschenkt – wir müssen sie uns erkämpfen!