Gemeinsame Verteilaktion mit FDJ/Arbeiterbund bei Ford Köln. Wir haben solidarische Grüße vom Rheinmetall entwaffnen Aktionscamp an die Beschäftigten bei Ford geschickt. Der angekündigte Stellenabbau steht im Zusammenhang mit der voranschreitenden Militarisierung der deutschen Wirtschaft. Wir haben mit den Beschäftigten über ihre Perspektiven gesprochen und unsere Unterstützung für ihren Kampf ausgedrückt
Hier unser Flyertext
Bei den Ford-Werken hier in Köln sollen bis Ende 2027 2.900 Stellen abgebaut werden, also fast jeder vierte Arbeitsplatz. Ihr Beschäftigten bei Ford habt bereits gezeigt, dass ihr damit nicht einverstanden seid und habt gestreikt!
Die deutsche Wirtschaft stagniert und Ford steckt in der Krise. Ford ist aber nicht der einige Konzern, der im immer härteren kapitalistischen Konkurrenzkampf zu drastischen Maßnahmen greift. Wir können gleichzeitig dabei zusehen, wie die deutsche Regierung mehrere hundert Milliarden in die Rüstung pumpt und uns in Kriege schicken will, anstatt uns sichere Arbeitsplätze zu verschaffen. Der deutsche Staat steht fest an der Seite der Konzernchefs und der Reichen, nicht aber an der Seite von uns Arbeiter:innen!
Ford begründet die Kürzungen und den Stellenabbau damit, keinen Absatzmarkt für die produzierten E-Autos mehr zu haben. Kein Wunder, denn wir Arbeiter:innen hier auf der Schäl Sick merken schon seit Jahren, dass die Lebenskosten infolge der kapitalistischen Krisen und Kriege immer weiter in die Höhe schießen und die Mieten steigen. Klar kann sich da nicht jeder einen Neuwagen zulegen. Die Kosten für die Krise und die Kriegstreiberei zahlen wie immer wir, die Arbeiter:innen. So soll jetzt bei Ford die Belegschaft den Kopf hinhalten. Das ist also der Dank für jahrelange harte Arbeit und Aufopferungsbereitschaft für den Betrieb.
Unsere Stellen sollen der Aufrüstung zum Opfer fallen?
Während bei Ford und vielen anderen Betrieben Stellen gestrichen werden und Kolleg:innen entlassen werden, können Konzerne wie Rheinmetall und Co. neue Jobs anbieten. Vom deutschen Staat ist das so gewollt: Wer am Ende des Monats satt sein will und seine Miete bezahlen will muss in Kauf nehmen Waffen zu produzieren mit denen in Kriegen Menschen getötet werden.
Wir vom Rheinmetall entwaffnen Camp reichen den Beschäftigten bei Ford die Hand!
Der Streik, an den Werkstoren von Ford, geht uns Arbeiter:innen und Antimilitarist:innen hier in Köln alle etwas an. Denn dort zeigt ihr den Chefs, dass sich Widerstand in der Belegschaft regt, wenn sie uns Tag und Nacht für ihre Profite schuften lassen und uns kündigen, wenn ihr Geschäft nicht läuft. Wir lassen uns diese Ausbeutung und den Kriegskurs der deutschen Wirtschaft nicht kampflos bieten. Von der Entschlossenheit der Kolleg:innen bei Ford wollen wir uns ein Beispiel nehmen und mit euch gemeinsam gegen den Stellenabbau und die Militarisierung kämpfen wir.