Stonewall Kampftag: nicht für Trends, sondern tatsächliche Befreiung!

Die Faschisierung schreitet voran! Unsere Rechte als Arbeiter:innen werden auf ganzer Breite angegriffen. Dabei werden auch Zugeständnisse an LGBTI+ Personen gestrichen.

Die Politiker:innen und Firmen, die sich vor ein paar Jahren als so unglaublich fortschrittlich inszenierten, Rechte und Gleichberechtigung für LGBTI+ Personen forderten, überlegen sich heute zweimal, ob sie noch eine Regenbogenfahne tragen oder vor ihrem Geschäft aufhängen wollen.

Daran sehen wir hervorragend: es ging nie um eine tatsächliche Verbesserung der Situation. Es ging um Geld, Image, Wähler:innen – und schließlich um noch mehr Geld.

Die Verschärfung der Situation

LGBTI+ Personen sind täglich von Unterdrückung, Übergriffen und psychischen Belastungen betroffen. Und was machen die Herrschenden dagegen?

Die Regierung kürzt bei Psychotherapeut:innen die Honorare und Regel-Behandlungsdauer, wodurch noch weniger Menschen Hilfe und Unterstützung erhalten, als jetzt schon.

Gleichstellungsbeauftragte werden abgesetzt oder entlassen, und an ihre Stelle tritt die Propaganda von AfD und Co., die die Spaltung in der Arbeiter:innenklasse durch patriarchal geprägte Politik befeuert!

Doch wir wissen wie wir uns wehren können! Der Aufstand von Stonewall gilt uns dabei als Vorbild. Er geht auf die Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 zurück, an dem LGBTI+-Personen sich in der Stonewall-Bar in New York gegen die Gewalt und Repressionen zur Wehr setzten, die sie regelmäßig durch die Polizei vor Ort erfuhren.

Damals wie heute gilt: wir können uns weder auf den Staat oder Polizei, noch auf vermeintlich fortschrittliche Firmenbosse verlassen!

Unsere Freiheit erkämpfen wir organisiert und gemeinsam! Setzen wir und also gegen die Spaltung und Unterdrückung aller Geschlechter ein und kämpfen für eine tatsächliche Befreiung vom Kapitalismus und Patriarchat!